Warum ein paar Töpfe auf dem Balkon mehr bringen, als man denkt.
Vielleicht glaubst du, dass man unbedingt einen Garten braucht, um eigenes Gemüse anzubauen.
Das habe ich früher auch gedacht. Bis ich festgestellt habe, dass es auch anders geht.
Ein kleiner Balkon reicht oft schon aus, um ein paar Dinge selbst zu ziehen. Auch wenn es keine riesigen Mengen sind: Es macht einfach Spaß, fühlt sich irgendwie gut an und lässt sich später auch noch essen.
🍅 Was auch auf kleinem Raum gut funktioniert
Man braucht gar nicht so viel, um loszulegen. Ein paar Töpfe oder Balkonkästen reichen oft schon aus.
Tomaten
Für mich der Klassiker auf dem Balkon. Es gibt Tomatenpflanzen, die sehr groß werden, aber auch kleine Balkon- oder Buschtomaten, die fast überall hin passen. Sie bringen oft mehr Ertrag, als man denkt.
Paprika
Brauchen etwas mehr Geduld und Pflege, wachsen aber ebenfalls gut im Topf. Und auch hier gibt es unterschiedliche Sorten.
Kräuter
Kräuter sind wahrscheinlich der einfachste Einstieg in die Balkongärtnerei. Kräutertöpfe bekommt man auch in vielen Supermärkten, und sie wachsen mit ein wenig Pflege oft erstaunlich gut weiter. Typisch sind zum Beispiel:
- Schnittlauch
- Petersilie
- Basilikum
- Thymian
- Minze
Einfach pflanzen (oder umtopfen), regelmäßig gießen, und man hat immer etwas Frisches zur Hand.
Gurken
Ich muss ehrlich sagen, dass Gurken bei mir nie so richtig was geworden sind. 😅
Versucht habe ich es mit verschiedenen Sorten, unterschiedliche Standorte, irgendwie hat es ihnen bei mir nie gefallen, dafür sind sie bei Freunden gewachsen wie Unkraut.
Aber genau das gehört auch dazu: Nicht alles klappt immer.
Ein Versuch ist es also sicherlich Wert, wenn du Gurken magst.
🌱 Kein Balkon? Dann eben Fensterbank
Auch ohne Balkon muss man nicht komplett auf das Anbauen verzichten. Zugegeben, der Platz ist begrenzter und das macht es etwas schwieriger, aber auf der Fensterbank gehen zum Beispiel trotzdem Kräuter wie Kresse, Schnittlauch oder Basilikum. Kleine Salatsorten wären ebenfalls einen Versuch wert.
Und dann gibt es noch etwas, das viele gar nicht auf dem Schirm haben:
Microgreens
Das sind junge Pflänzchen, die man schon nach wenigen Tagen ernten kann. Sie sind voll mit Vitaminen und Mineralien und brauchen kaum Platz.
Microgreens kann man zum Beispiel ziehen aus:
- Radieschen
- Brokkoli
- Erbsen
🧅 Der beste Trick aus Omas Zeiten
Den Tipp habe ich noch von meiner Oma:
Wenn Zwiebeln aus der Küche anfangen auszutreiben, nicht gleich wegwerfen. Einfach in einen Blumenkasten oder Topf stecken und hin und wieder gießen. Belohnt werdet ihr nach kurzer Zeit mit frischem Zwiebelgrün, das man einfach abschneiden und zum Würzen von Rührei und Co, aber auch einfach so als Topping auf dem Butterbrot verwenden kann. Es wächst sogar für eine Weile auch immer wieder nach.
Mit Knoblauch oder Frühlingszwiebeln klappt das übrigens ebenfalls.
🌿 Warum sich das Ganze lohnt
Auch wenn es nur kleinere Mengen sind:
Man weiß, wo das Essen her kommt und konnte ihm vorher beim Wachsen zu sehen, was echt Spaß machen kann. Besonders mit Kindern ist das eine tolle Erfahrung.
Es spart ein bisschen Geld und schmeckt einfach besser.
Für mich sind das genau diese kleinen Dinge im Alltag, die einen Unterschied machen.
🌱 Fazit
Man braucht keinen großen Garten, um mit dem Anbauen anzufangen.
Ein paar Töpfe, etwas Erde und ein bisschen Geduld reichen oft schon aus.
Hier könnt ihr euch gerne weiter austauschen